วันพฤหัสบดีที่ 5 มกราคม พ.ศ. 2555

Herrenspeis und Bauernspeis: Krumme Krapfen, Ollapotrida und Mamonia.... Rezepte aus der mittelalterlichen Burgküche Bestens



Gutes Buch für alle Mittelalterfans, Habe einige Bücher zum Thema Küche und Kochen im Mittelalter gekauft, aber in den wenigsten war wie hier eine Erklärung zu dem warum wurde welche Zutaten verwendet wurden und andere nicht oder warum etwas genau so gemacht wurde und eben nicht anders.

In vielen der anderen Kochbücher wurde die Originalrezeptur auf unsere heutigen Lebensumstände angepasst. Gewürze wurden durch heute leichter erhältlichere ersetzt oder ähnliches ohne dies auch nur zu erwähnen. In diesem Buch nicht! Hier wird alles gut erklärt, auch werden die Mengenangaben für größere Gruppen jeden freun der schon mal versucht hat für mehr als 5 Personen zu kochen.
Abgerundet wird das buch durch ein Quellenverzeichnis für Gewürze und Kräuter, Keramik und natürlich dem Rezeptursprung.
Was ich mir noch gerne gewünscht hätte wären Rezepte für die Feldküche und eine Auflistung der verwendeten Kochutensilien und wo man sie kriegt. Aber alles in allem ein wirklich sehr gelungenes buch und deswegen 4 von 5 Sternen.
Empfehlenswert, Sachlich und auch unterhaltsam!, Eine der besten Sekundärquellen über mittelalterliche Küche. Die Originalquellen sind zitiert und benannt, die Rezeptauswahl ist vielseitig. Besonders schön sind die Anekdoten über die eigenen Erfahrungen in der Burgküche und die Zusatzinformationen über Gewürze, Geschirr, etc.
Ein rundum schönes Buch, Das Buch von Peter Lutz ist mit Wissen, nachvollziehbaren Rezepten, bei denen mir das Wasser im Mund zusammenläuft, und wunderschönen Bildern ausgestattet.
Die Bezugsquellen im Anhang sind hilfreich, um z. B. an Gewürze zu gelangen, mit welchen es erst richtig mittelalterlich wird.

Krumme Krapfen, Ollapotrida und Mamonia das sind die Namen der ersten drei Rezepte aus diesem mittelalterlichen Kochbuch. Peter Lutz hat mit seiner Küchenmeisterei jahrelang auf Burgfesten in der original erhaltenen gotischen Burgküche der Ronneburg vor und für ein interessiertes und kritisches Publikum gekocht. Er hat sich in diese Kunst des Kochens und in die Kulturgeschichte des Mittelalters immer tiefer einarbeiten müssen, um den eigenen als auch den Ansprüchen des Publikums gerecht zu werden. Viele Fragen zur mittelalterlichen Küche konnten geklärt werden. Das Buch gibt dem Leser Möglichkeiten an einer mittelalterlichen Lagerstätte oder in einer Burgküche für eine größere Gruppe mit mittelalterlicher Gerätschaft und Zutaten zu kochen oder aber zuhause am heimischen Herd ein mittelalterliches Gericht oder ein komplettes Bankett aufzutischen. Hinweise auf Bezugsquellen für seltene Lebensmittel und Gewürze fehlen ebensowenig wie Geschichten und Anektoden aus der Arbeit mit einem unterschiedlichen und vielfältigen genußvollen Publikum. Der Leser kann in eine mittelalterliche Küchenwelt abtauchen und diese Zeit mit allen Sinnen erfahren.

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