Multikulturell und verdammt lecker, So multikulturell wie die Köchin ist auch das Kochbuch „Die Welt in meiner Küche". In diesem vereint Tessa Kiros - halb Finnin, halb Griechin, verheiratet mit einem Italiener - eine Fülle internationaler Gerichte, die in großen Teilen auf eine langjährige Familientradition blicken.Mit über 160 Gerichten schickt die Autorin den Leser und geneigten Hobbykoch auf eine kulinarische Reise rund um den Globus. Darin finden sich griechische Basics wie die Zubereitung von gefüllten Weinblättern (köstlich), über die Zubereitung finnischer Heringe in Essigmarinade bis hin zu bodenständigen Pastagerichten. Die meisten Rezepte sind optimal alltagstauglich. Praktisch für Menschen mit geringem Zeitkontingent gibt Tessa Kiros Tipps, welche Bestandteile der Rezepte sich schon Tage vorher zubereiten lassen, so dass sie am Tage X im Nu auf den Teller kommen.Aufgeteilt hat die Autorin das auch optisch besondere Kochbuch in Länder. Neben einem finnischen, einem griechischen, eine zypriotischen, einem südafrikanischen und einem italienischen Teil finden sich weitere rund 25 Rezepte unter dem Titel „Ein Koffer voller Rezepte". Statt Souvenirs pflegt die Kochkünstlerin Rezepte aus den bereisten Ländern mitzubringen. Hervorzuheben sei an dieser Stelle auch die Umsetzung des 400seitigen Kochwälzers - grafisch anspruchsvoll und mit vielen privaten Fotos gespickt erfährt der Leser allerlei über die Familie der Köchin und die eine oder andere Reise. Allerdings: An der Kochmulde stehend und den Blick auf den Kochbuchständer gerichtet, fällt es zuweilen nicht ganz leicht, den schicken Hauch von Schrift zu lesen....
Ich möchte dieses Buch nicht missen, Ich liebe dieses Kochbuch und finde es absolut familien- und küchentauglich. Das Buch bietet neben schönen, gut nachzukochenden Rezepten auch viel Poesie, indem die dargestellten Rezepte immer mit einer kleinen Geschichte verbunden sind. Gerade so wie eben Rezepte im Rahmen einer Familie oder auch unter Freunden entstehen, verändert und weitergegeben werden. Man merkt hier den Spass und die Liebe zum Kochen und dazu, anderen - auch ungewöhnliche - Geschmackserlebnisse nahe zu bringen.
Küchenuntaugliches Schriftbild, Von Ein Kunde
Die Rezepte sind wunderbar, aber die typographische Gestaltung ist eine Zumutung bzw Frechheit. Hellgrau auf weiß! Enge Zeilenabstände, zum Teil sehr kleine Schriftgrößen. Das sei in einem Gedichtbändchen akzeptiert, aber nicht am Arbeitsplatz, wenn einem die Brille beschlägt:-( Hätte ich von DK nicht erwartet.
Eine ganze Welt!, Die Autorin präsentiert eine bodenständige Küche, die von einfachen, guten Lebensmitteln und einem liebevollen Umgang mit ihnen lebt. Die Beschreibungen sind anschaulich und regen dazu an, die Lebensmittel bei ihrer Zubereitung genau zu beobachten, anstatt stumpf einem minutiösen Ablaufplan und grammgenauen Mengenangaben zu folgen. Die Autorin schätzt guten Geschmack mehr als aufwändige Tricks und Tipps. Nicht alle Rezepte sind nach "Jedermanns Geschmack", aber dafür immer eine Bereicherung und ein Erlebnis. Die Aufmachung des Buches ist eine Augenweide. Und mit dem Schriftbild hatte ich bislang keine Probleme.
Tolles Kochbuch, Kann ich nur empfehlen! Bei den klassischen Kochrezepten fehlt ein wenig die Innovation für eher erfahrene Köche. Aber gerade das macht das Buch aus- Familienrezepte aus der ganzen Welt eben.
Einfache Rezepte, mit sensationellem Ergebnis, Ich habe noch nie ein Kochbuch gesehen, in dem Südafrikanische, Skandinavische und griechische Rezepte zugleich waren (ausserdem zyptriotische und italienische). Aus jedem Land ist das beste dabei. Das Rezept für Moussaka z.B. hat wenige Zutaten, jedoch schmeckt das Ergebins besser als im Griechenlandurlaub (selbst getestet). Auch die einfachen Kuchen sind prima z.B. Käsekuchen mit Waldbeeren oder Möhrenkuchen. Das Buch hat eine sehr persönliche Note und enthält auch wunderschöne Landschaft, Familien und Stillleben-Fotos.
Keine hohe Kochschule aber....., eine Augenweide an Farben und Bildern. Eine Hommage an die Familie und für alle die sich von den wunderschönen Impressionen beeindrucken lassen möchten.Das Kochbuch bietet keine hohe Kochschule, vielmehr überlieferte Rezepte die prächtig präsentiert werden, das etwas andere Kochbuch, welches man immer gern zur Hand nimmt.
Was für eine Vielfalt..., Es gibt viele Kochbücher, die sich mit Ihrer Stilbreite und Vielfalt rühmen. Aber nur wirklich wenige bieten dann auch tatsächlich das Versprochene. Zu oft wird Althergebrachtes einfach leicht abgeändert und neu verpackt präsentiert.Tessa Kiros hingegen bietet jedem wirklich die Möglichkeit, die Welt (zumindest Teile davon) in seine Küche zu holen.Ihr bewegter Lebenslauf (finnische und griechisch/zypriotische Großeltern, zum Teil in Südafrika aufgewachsen, mit einem Italiener verheiratet) garantiert eine Bandbreite an Gerichten, die kaum zu überbieten ist. Alle Gerichte sind praxisorientiert beschrieben und zeigen vor allem auch die Möglichkeit auf, gewisse Teile des Gerichtes schon Tage vorher vorzubereiten. Da hat jemand selbst Kinder und weiß, wie stressig Kochen manchmal sein kann.Geboten wird in den Rezepten meist bodenständige, aber feine Küche mit frischen Zutaten. Alles ist sehr alltagstauglich und es sind garantiert für jeden Geschmack ein paar Schmankerl dabei.Das Buch ist zudem wunderschön aufgemacht, mit tollen Bildern und Geschichten aus dem Leben der Autorin, alles sehr amüsant und zum Schmunzeln verleitend geschrieben. Mal wieder ein wirkliches Highlight im Kochbuchregal. Reinschauen dringend empfohlen.
Als Tochter einer finnischen Mutter und eines griechisch-zypriotischen Vaters in London geboren, zog ich im Alter von vier Jahren mit meinen Eltern nach Südafrika. Dazwischen, man ahnt es schnell, liegt eine weite kulinarische Welt, faszinierend vielseitig und verführerisch. 160 Rezepte, die den großen Duft der weiten Welt und die kleine Welt einer großen Familie in sich tragen.
Nein, es ist kein Kochbuch, in das man mittags schnell hineinschaut, wenn man in einer halben Stunde das Essen fertig haben will. Dazu fesseln viel zu sehr Familiengeschichte, Erinnerungen und Anekdoten, die Tessa Kiros farbig erzählt und einstreut. Weitgereist ist sie, sammelte Rezepte von außergewöhnlichen Menschen, bei einer Tasse Kaffee oder am Küchentisch. Offenherzig, tolerant und aufgeschlossen schreibt sie, sinnlich und Appetit machend. Einmal erinnert sie sich an Gerüche, an Pilze, die abends in Zwiebeln gedünstet wurden, dann an die Jasminbüsche am Haus ihrer Großeltern. Noch heute bekomme ich, wenn ich nachts Jasmin rieche, ein Gefühl, als müsste ich den Mond umarmen. Oder an unkonventionelle Frühstücke in ihrer Kindheit: ihre Mutter servierte Reste von griechischem Lammbraten, Garnelen, gefülltes Gemüse...
Ob süß oder sauer, herzhaft oder deftig, warm oder kalt, die Auswahl ist groß, viele Rezepte, international und weltoffen, oft für 6,10 oder sogar 16 Personen, sind sicherlich ausgefallen und wenig bekannt, den Duft und das Aroma anderer spürt man schon beim Lesen in der Nase und auf der Zunge. Natürlich sind die gefüllten Weinblätter dabei, aber, wer kennt schon Lachsmajou, eine Art Mini-Pizza mit leichtem Lamm-Zwiebel-Petersilien-Belag? Manche Rezepte muss man aufmerksam lesen, denn die Namen sind unbekannt, klingen dennoch verführerisch: Avgolemono ist die Hühnersuppe mit Ei und Zitrone, Loukoumades entpuppen sich als frittierte Honig-Zimt-Bällchen und für das milchig schmeckende Mahalepi gilt: ich kenne eine Menge Leute, die ganz verrückt danach sind.
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